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Ein Blick über die Schultern: So arbeitet Laura Felbecker bei Unic

Von am 23. September 2015

Drupalcon 2015

Was macht man bei Unic eigentlich? Mit der Rubrik „Blick über die Schultern“ geben wir einen Einblick hinter die Kulissen – aus der persönlichen Sicht verschiedener Rollen bei Unic. In den Interviews stellen die Mitarbeitenden nicht nur ihr Fachgebiet vor, sondern zeigen auch, was sie antreibt und was sie an der Arbeit bei Unic fasziniert.

Laura gibst Du uns einen Einblick in Deinen Alltag als Team Leader und Senior Project Manager?
Für mich als Team Leader ist es grundsätzlich wichtig, dass das Team so happy wie möglich ist. Deshalb versuche ich, frühzeitig zu sondieren, wo es Abstimmungsbedarf oder Herausforderungen gibt. Aus meiner Sicht funktioniert ein Team am besten, wenn sich alle gut verstehen und Spass bei der Arbeit haben. Das ist sehr wichtig.

Da in meinem Team zwei Technologien im Einsatz sind – Drupal einerseits und TYPO3 andererseits – ist eine zweite wichtige Aufgabe von mir als Team Leader, dass ich Synergien zwischen den beiden Teams und den beiden Technologien sicherstelle. So achte ich darauf, dass sich die Entwickler untereinander abstimmen, damit gegebenenfalls ein Entwickler, der mit TYPO3 arbeitet, einem Drupal Entwickler weiterhelfen kann und umgekehrt.

In der Rolle des Team Leader ist ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit die Ressourcenplanung und -koordination, um jedes Projekt mit den richtigen Kompetenzen auszustatten. Gerade im Projektgeschäft ist Flexibilität gefragt. Dies führt im Alltag immer wieder zu Ressourcenanpassungen, die ich mit dem Team und den Projektmanagern, die die Projekte führen, abstimmen muss.

Als Projekt Manager ist der regelmässige Kontakt mit meinen Kunden essentiell, um zentrale Themen zu identifizieren und auch um Feedback einzuholen. Auch hier ist es sehr wichtig, dass man sich Unic-intern einerseits mit den Account Managern und andererseits mit dem Projektteam abstimmt. Dies auch wieder vor dem Hintergrund, um den aktuellen Projektstand abzustimmen und um Feedback einzuholen.

Was sind die Herausforderungen in Deinem Job?
Die grösste Herausforderung ist sicherlich, dass kein Tag wie der andere ist. Dies bedingt eine grosse Flexibilität. Man muss quasi eine Art „Überplaner“ sein. Zusätzlich ist als Team Leader eine grosse Herausforderung, eine Balance zwischen Teambildung, Mitarbeiterentwicklung, Performance und Controlling zu finden.

Du hast eine spannende Karriereentwicklung bei Unic erlebt. Wie hat sich deine Tätigkeit in den letzten Jahren verändert?
Vor knapp vier Jahren habe ich bei Unic als Junior Projekt Manager begonnen. Zu Beginn habe ich kleine Projekte betreut und Senior Projekt Manager bei ihren Projekten unterstützt. Ebenfalls erstellte ich damals bereits Ressourcenauswertungen und habe Projektpläne bearbeitet und angepasst. Mein Erfahrungsschatz als Projekt Manager ist über die Jahre gewachsen, so dass ich immer grössere Projekte übernommen habe. Seit zwei Jahren betreue ich einen Schlüsselkunden von uns und habe gemeinsam mit dem Unic- und dem Kundenteam einen Web-Relaunch geplant, durchgeführt und betreut. Dies war sehr anspruchsvoll und spannend.

Seit 2 ½ Jahren bin ich zusätzlich als Team Leader tätig. Die Anfrage kam, da der damalige Team Leader den Wunsch geäussert hatte, sich wieder mehr aufs fachliche konzentrieren zu wollen. Daher habe ich dann das Team und kurz danach auch die Lehrlinge übernommen und fast zeitgleich bin ich auch stellvertretende Business-Unit-Leiterin geworden. In dieser Funktion unterstütze ich den Business-Unit-Leiter in Themen wie Monatsabschluss und der Erstellung von Verträgen.

Laura, was fasziniert und motiviert Dich in einem Arbeitsalltag?
Es wird nie langweilig. Man arbeitet mit vielen verschiedenen Personen und vielen unterschiedlichen Persönlichkeitstypen zusammen. Extern als Projekt Manager mit Kunden aus verschiedensten Branchen und auch intern – Entwickler und beispielsweise Designer sind ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Und mit diesen unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten, macht sehr viel Spass.

Auch die Zusammenarbeit mit meinem Team fasziniert und motiviert mich immer wieder aufs Neue. Die Mitarbeiter und das Team zu unterstützen, damit sie Spass an der Zusammenarbeit haben und die Stimmung untereinander gut ist – was natürlich nicht an einer Person liegt, sondern ein Zusammenspiel aller ist – das ist das, was mir am meisten Freude macht.

Du wirst an der DrupalCon gemeinsam mit Roy Voggenberger einen Vortrag halten. Wie kam es dazu und was wird der Inhalt sein?
Das Drupal-Team hat bereits mehrfach an der DrupalCon teilgenommen und im vergangenen Jahr waren Roy Voggenberger (Business-Unit-Leiter OMEA [1]) und ich auch mit an der DrupalCon. Wir haben uns dort verschiedene Vorträge und Business Tracks angeschaut und so entstand der Wunsch, dort selbst auch einen Vortrag zu halten. Dies, da wir davon überzeugt sind, dass wir bei Unic Themen behandeln, die auch für andere Unternehmen spannend sind.

Dieses Jahr hat uns eine der Mitorganisatorinnen der Business Sessions angesprochen, ob wir nicht Interesse hätten, uns mit einem Thema zu bewerben. Die Rubriken der DrupalCon waren „growth & team size“, „business diversification“, „culture“, „KPIs & processes“ und „resource planning und profit growth“. Da unser „OMEA Labs [2]“ aus unserer Sicht ein spannender Beitrag für das Themengebiet “culture” ist, haben wir unseren Beitrag eingereicht und uns sehr über die Zusage gefreut.

OMEA Labs haben wir Anfang 2015 in unserer Business Unit eingeführt und sind überzeugt davon, dass es eine tolle, innovationsfördernde Initiative ist. Wir sind uns sicher, dass auch andere Unternehmen bzw. Drupal Shops davon profitieren könnten.

Zu Beginn des Vortrags werden wir kurz etwas zu Unic allgemein und über unsere Kultur erzählen, weil die Kultur, die Unic lebt, die Basis dafür ist, dass das mit OMEA Labs überhaupt funktionieren kann. Mit unseren Prozessen und unserem Qualitätsmanagement unternimmt Unic sehr viel, um eine Stabilität und Prozesssicherheit zu geben. Da diese internen Prozesse für uns selbstverständlich sind, diese viele Drupal Shops in dieser Form aber vielleicht nicht kennen, werden wir sie kurz vorstellen. Zusätzlich werden wir unser Drupal Team vorstellen. Dies vor dem Hintergrund, da es ein bisschen anders ist als bei Unternehmen, die ausschliesslich Drupal im Einsatz haben. Speziell an unserem Drupal Team ist, dass dieses von der Grösse her gesehen recht klein, aber das, was wir dann als „Extended Drupal Team“ bezeichnen, schon ziemlich gross ist. Deshalb war uns wichtig, dass wir darauf auch eingehen. Im weiteren Verlauf des Vortrags sprechen wird dann darüber, was OMEA Labs konkret bedeutet und geben am Schluss ein paar Beispiele, wie das Drupal Team bereits spezifisch von OMEA Labs profitiert hat.

Kannst Du uns zum Abschluss einen Ausblick auf die kommenden Jahre mit Drupal bei Unic geben?
Drupal ist bei Unic mittlerweile sehr gut verankert. In den vergangenen Jahren sind die Projekte, die wir mit Drupal umgesetzt haben, immer grösser und komplexer geworden. Diese Entwicklung wird sich sicherlich auch in Zukunft fortsetzen. Langfristig wird das Drupal Team weiter wachsen, da wir davon überzeugt sind, dass Drupal eine sehr wertvolle Technologie im Unic-Portfolio ist.

[1] Online Marketing, Engineering & Digital Analytics
[2] OMEA Labs ist eine Initiative der Business Unit OMEA, um interne Innovationen zu fördern. Jedes Mitglied der Business Unit OMEA erhält jährlich im Rahmen von 20 Tagen (bestehend aus 1 fix festgelegten Termin pro Monat plus 1/2 Tag pro Monat und 2 Joker Tagen)  die Möglichkeit, für eigene oder gemeinsame Themen mit Businessrelevanz Innovation zu betreiben.

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