unic.com - Navigations- und Servicebereich


Inhaltsbereich

Ganzheitliches E-Mail-Marketing: eine Typologie

Von am 12. Februar 2015

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist ein sehr mächtiges Instrument im modernen Marketing-Mix. Personalisierung, zeitliche Steuerung, unschlagbare Messbarkeit und tiefe Kosten je Empfängerkontakt (CPC) sind nur ein paar wenige der vielen Vorteile. Viele Unternehmen setzen E-Mail-Marketing allerdings mit dem Versand eines Newsletters gleich. Dass diese Betrachtung zu kurz greift, wurde schon im Magazin-Beitrag „E-Mail-marketern Sie schon oder newslettern Sie noch?“ vom 23. Oktober 2014 angetönt.

Will man das volle Potenzial von E-Mail-Marketing nutzen und dieses ganzheitlich im Unternehmen verankern, gilt es, drei Mailing-Typen voneinander zu unterscheiden:

  • Verteiler-E-Mails
  • Trigger-E-Mails
  • Transaktions-E-Mails

In jedem Fall entsteht ein Kontaktpunkt mit einem Empfänger – umso wichtiger ist es, dass diese verschiedenen Instrumente konsistent gestaltet werden.

Verteiler-E-Mails
Diese Mailings werden üblicherweise zu einem bestimmten (geplanten) Zeitpunkt an eine definierte Verteilerliste verschickt. Der Newsletter ist das typische – aber nicht ausschliessliche – Beispiel hierfür. Verteiler-Mailings können in einem bestimmten Rhythmus oder auch einmalig verschickt werden. Der Empfänger hat seine explizite Einwilligung zum Erhalt solcher Mailings gegeben und verfügt über die Möglichkeit, sich einfach wieder davon auszuschliessen.

Trigger-E-Mails
Trigger-Mailings werden durch das Eintreffen einer Regel ausgelöst – oder Neudeutsch: „angetriggert“. Diese Trigger basieren in der Regel auf persönlichen Daten des Empfängers. Typische Beispiele hierfür wären beispielsweise das Geburtstags-Mailing, eine Notifikation über einen eingetroffenen Artikel oder eine Aufforderung zur Zahlung einer bestimmten Rechnung. Meist ist es möglich, sich von diesen Mailings auszuschliessen bzw. abzumelden.

Transaktions-E-Mails
Transaktions-Mailings werden durch definierte Prozesse oder Aktionen/Reaktionen ausgelöst. Sich davon auszuschliessen, ist in aller Regel nicht möglich. Interessant sind Transaktions-Mails auch, da ihnen aufgrund ihrer Relevanz eine sehr hohe Öffnungsrate garantiert ist.

E-Mail-Marketing-Typologie

Abbildung: E-Mail-Marketing-Typologie

Fazit
Berücksichtigen Sie in Ihrer E-Mail-Marketing-Strategie nicht nur den Newsletter. Erst indem Sie sämtliche E-Mail-Kontaktpunkte integriert betrachten, schaffen Sie ein konsistentes Kundenerlebnis. Der Kunde fühlt sich durch den Wiedererkennungseffekt professionell betreut.

Deshalb: Horchen Sie auf, wenn in Ihrem Unternehmen von Newsletter gesprochen wird. E-Mail-Marketing hat es nicht verdient, auf Newsletter reduziert zu werden! Es lohnt sich, die weiteren Mailing-Typen zu berücksichtigen und E-Mail-Marketing ganzheitlich zu betrachten.

In den kommenden Wochen werden wir Ihnen an dieser Stelle im Sinne eines Cheat-Sheets jeden der drei Mailing-Typen im Detail näher bringen mit seinen Chancen und seinen wichtigsten Einsatzgebieten.

Zur Artikelserie:

Diesen Beitrag kommentieren

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.