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Ein Blick über die Schultern: So arbeitet Lukas Oldenburg bei Unic

Von am 1. Dezember 2014

Lukas-Oldenburg

Was macht man bei Unic eigentlich? Gerne geben wir einen Einblick hinter die Kulissen – aus der persönlichen Sicht verschiedener Rollen bei Unic. In den Interviews stellen die Mitarbeitenden nicht nur ihr Fachgebiet vor, sondern zeigen auch, was sie antreibt und was sie an der Arbeit bei Unic fasziniert.

[Unic]: Lukas, seit wann bist Du Teil des Unic-Teams und wie bist Du hier her gekommen?
[Lukas]: Seit Oktober 2012. Hergebracht hat mich der Wunsch, mich auf die Web-Analyse zu spezialisieren. Ausserdem hatten mir zwei ehemalige Unic-Mitarbeiter die Firma empfohlen.

Welches sind als Senior Consultant Deine wichtigsten Aufgaben, wofür bist Du verantwortlich?
Ich betreue mehrere Kunden von Unic in der digitalen Analyse. Das heisst, ich helfe Kunden zum Beispiel, wenn sie eines der Tools aus dem Unic-Analytics-Portfolio nutzen möchten, um damit bestimmte Daten auf ihrer Website zu sammeln und auszuwerten. Unser Fokus liegt hier unter den Analytics-Tools auf Adobe Analytics, Webtrends und Google Analytics, unter den Tag-Management-Systemen auf Tealium, Adobe Dynamic Tag Management und Google Tag Manager. Aber ich helfe auch bei allgemeinen strategischen Fragen wie „welche internen Prozesse braucht es bei Einführung eines Tag-Management-Systems?“, meine Leidenschaft liegt aber in der Implementierung, daher bin ich vielleicht kein typischer Consultant. Im Analytics-Team bin ich mitverantwortlich für die allgemeine fachliche Ausrichtung von Unic (welche Lösungen sollte Unic anbieten, welche Geschäftsmodelle haben Zukunft etc.).

War das schon immer Dein Berufswunsch oder was wolltest Du als Kind werden?
Als Kind wollte ich immer einen Geldspeicher wie Onkel Dagobert zum Schwimmen. Da mir das recht bald unrealistisch vorkam und Geld ja nicht so wichtig sein soll, wollte ich, wenn ich mich recht entsinne, eine Weile lang Lehrer werden, dann habe ich das gelassen, weil ich von meinen Schülern nicht so behandelt werden wollte, wie ich meine Lehrer behandelt habe. Irgendwann wollte ich dann Journalist werden. Das wurde ich auch erst mal nach dem Studium, und ich schreibe auch immer noch gern.

Gibst Du uns einen Einblick in Deinen Arbeitsalltag? Wie sieht eine typischer Arbeitstag von Dir aus?
Zum Beispiel muss ich häufig „Tags“ einbauen, also zum Beispiel ein JavaScript-Snippet, das für ein Marketing-Tool die Erfolgsmessung von Anzeigen ermöglicht (wie viele, die auf eine Anzeige klicken, kaufen auch was und wie viel?). Dazu code ich ein paar JavaScript-Funktionen, teste sie und schliesslich erkläre ich dem Kunden die neue Funktion inhaltlich. Ich schreibe auch oft Spezifikationen für Entwickler, damit sie wissen, wie sie den Code für unsere Analytics-Tools und Tag-Management-Systeme einbauen müssen. Ich erstelle Reports, konfiguriere Analytics-Tools und versuche, Fehler im Tracking zu lösen. Ich halte Workshops mit Kunden, um Anforderungen für ein Tag-Management-System aufzunehmen und anschliessend damit eine Tool-Evaluation zu starten. Ich mache Tool-Schulungen. Ich prüfe Offerten und Schätzungen oder verfasse diese. Ich stimme mich mit den Projektleitern über Budgets, Plan und Status Quo der Projekte ab. Oder – und das ist ein grosser Teil meiner Arbeit – ich unterstütze die anderen Kollegen vom Analytics-Team bei ihren Ad-hoc-Fragen.

Was fasziniert und motiviert Dich in Deinem Fachbereich?
Der Austausch mit den Kollegen, die Möglichkeit, mit meinem Know-how Probleme lösen zu können und Sachen vereinfachen zu können. Die grosse Komplexität der Welt der digitalen Analyse – hier vergeht fast kein Tag, ohne etwas Neues zu lernen und an seine geistigen Grenzen zu stossen.

Welches ist Dein wichtigstes Arbeitsinstrument?
Fiddler – das ist ein fantastisches und kostenloses Debugging-Tool, das mir sehr viel Zeit spart. Mit Fiddler kann ich zum Beispiel simulieren, dass auf einer Website eines Kunden bereits ein bestimmtes Analytics-Tool eingebaut ist. So sehe ich schon, bevor die Entwickler das Tool dann letztlich einbauen, welche Probleme mit diesem Tool auftreten können. So kann ich die Qualität von „Proof of Concepts“ steigern und die Umsetzungs- und Test-Zeiten verringern. Und ich schlafe ruhiger, weil ich nicht immer erst wie früher nach der Implementierung merke, ob meine Spezifikation so funktioniert wie gedacht.

Welche wichtige Erkenntnis hast Du aus Deinem letzten Projekt mitgenommen?
Aus meinem letzten Projekt fällt mir jetzt nichts konkret ein. Generell habe ich in den letzten Jahren auf meinen Projekten gelernt, dass Tag-Management-System nicht gleich Tag-Management-System ist. Und dass man der enthusiastischen Sprache besonders amerikanischer Software-Anbieter nicht trauen darf, laut denen immer alles total easy und unproblematisch und in wenigen Minuten eingebaut ist.

Was zeichnet die Zusammenarbeit und die Teamarbeit bei Unic aus?
Ich arbeite mit den verschiedensten Profilen zusammen, Designer, Projektleiter, Vertriebler, CMS-Entwickler, Frontend-Entwickler, Berater, SEO-Experten und so weiter. Das ist sehr lehrreich, und dieses Gesamtpaket ist wahrscheinlich der grösste Marktvorteil von Unic.

Unser letzter Interview-Gast Stefan Bonhaus will folgendes von Dir wissen: „Welche Idee möchtest du bei der Unic umgesetzt haben, die das Arbeitsleben für alle schöner macht?“
Zurzeit läuft ja ein Projekt für den „Unic-Arbeitsplatz der Zukunft“. Bei einem Kunden habe ich neulich an der Wand eines jeden Raums einen Bildschirm gesehen, der die CO2- und Feinstaubbelastung anzeigt. Ich fände bei Unic in diesem Sinne Sensoren gut, die einem anzeigen, an welchen Stellen die Konzentration von Grippeviren und Erkältungsbakterien besonders hoch ist. Dann weiss man, mit welchen Mitarbeitenden man heute lieber nur per E-Mail kommuniziert.

Auch Du darfst unserem nächsten Interview-Gast eine Frage stellen: Was möchtest Du von ihm erfahren?
Wen bewunderst Du, und warum?

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