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Social Collaboration – Spannende Vorträge und Einblicke in die Praxis

Von am 21. Mai 2014

Sandro Dönni, Senior Consultant, Unic – Sprecher am Breakfast Collaboration

Sandro Dönni, Senior Consultant, Unic – Sprecher am Breakfast Collaboration

Anlässlich des Unic Breakfast Collaboration am 20. Mai 2014 trafen sich über 40 E-Business- und Collaboration-Spezialisten im SBB Businesspoint in Bern. Vorträge rund um das Thema Collaboration und Live-Demonstrationen prägten den spannenden Vormittag.

In der Keynote „The Social Challenge“ zeigte Carlo Bonati, Head of Consulting bei Unic, das hohe Potenzial von Social Software auf: Richtig eingesetzt, fördert sie die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit einer Unternehmung spürbar. Wie eine Studie von McKinsey aufzeigt, ermöglicht sie im Bereich der Wissensarbeit zudem Produktivitätssteigerungen von bis zu 25%. Dieses Potenzial bringt bei der Einführung von Social Software zuweilen riesige Erwartungen mit sich – doch die Realität sieht ernüchternd aus: Laut Gartner werden 80% der Social Software Initiativen aus dem Jahr 2013 ihre Ziele bis 2015 nicht erreichen. Die Ursache dafür und gleichzeitig der Ansatzpunkt zur Korrektur liegen in der Fehleinschätzung der Herausforderungen: Nicht die Einführung neuer Technologie und die Verwaltung von Inhalten, sondern der Wandel in der Führungskultur und die Beziehungsförderung sind die Knackpunkte bei der Umsetzung.

Wie der Weg zu einer erfolgreichen Social Collaboration-Initiative aussehen kann, zeigte Sandro Dönni, Senior Consultant bei Unic, in seinem Vortrag „Adieu starre Nutzungsszenarien, willkommen flexible Arbeitsunterstützung“. Hier wurde deutliche, dass die rasanten Veränderungen in der modernen Arbeitswelt dynamische Strukturen verlangen, die die Bewältigung neuer, unbekannter Anforderungen ermöglichen und dadurch den Erfolg am Markt sichern. Wer schnell ist, ist vorn. Social Collaboration verspricht einen Rahmen zu schaffen, der diese Dynamik ermöglicht. Social Software unterscheidet sich dabei jedoch eklatant von klassischen Anwendungssystemen und verlangt nach neuen Methoden bei der Einführung, um die gesetzten Erwartungen erfüllen zu können und die Ziele zu erreichen. Ein zentraler Erfolgsfaktor bei der Gestaltung von Social Collaboration ist die Nutzungsoffenheit.

Einen Einblick in die Praxis gab Theo Keusch, Leiter interne e-Medien bei der SBB, anhand des neuen Intranet, das seit Anfang April bei der SBB im Einsatz ist.

Die SBB verfolgt die Vision, ihren 31.000 SBB Mitarbeitenden den einfachsten und schnellsten Zugang zu Informationen, Arbeitsmitteln und Kontakten, die sie für den Bedarf im Arbeitsalltag benötigen, von überall aus zu bieten. Mit dieser Vision möchte die SBB das Wissen verbessern, die Zusammenarbeit fördern, Zufriedenheit erhöhen, die Effizienz steigern sowie eine zielgerichtete (Weiter-)Entwicklung gewährleisten.

Zügig voran auf mehreren Gleisen geht es bei der SBB im Bereich Collaboration gleich mit verschiedenen Projekten. Von den Team- und Projekträumen, der Enterprise Search, über das Intranet bis hin zur Verbindung der Mitarbeitenden. Die Kundenorientierung ist dabei ein zentrales Thema und ist im Bereich Intranet die benutzerzentrierte Gestaltung. Hierbei betont Theo Keusch, dass der Fokus auf die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse gesetzt werden sollte und nicht auf die Technologie. Einfach, schnell und schön. Das macht für die SBB ein erfolgreiches Intranet aus.

In beiden Referaten wurde deutlich, dass das klassische Intranet sich in Richtung sozialer Kollaborationsschnittstelle entwickeln wird und dass Initiativen in diesem Bereich keine reinen IT-Projekte sind. Nur durch ein breites Verständnis und die Partizipation der Stakeholder können nachhaltige Erfolge gesichert werden.

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