unic.com - Navigations- und Servicebereich


Inhaltsbereich

Making of sbb.ch (2): Wieviele Online-Plattformen braucht die SBB?

Von am 31. Mai 2011

Im zweiten Teil unseres Making of zum Relaunch von sbb.ch dreht sich alles um reiserelevante Inhalte. Wie wir aus 150 bestehenden Internetauftritten 25 relevante Plattformen für das neue Portal ausgewählt haben, lesen Sie in diesem Beitrag.

 

Abbildung von SBB Webauftritten: 25 bestehende Websites wurden in eine integriert

25 bestehende Plattformen wurden in eine integriert

Welche Informationen sollen auf sbb.ch angeboten werden, damit sowohl die Bedürfnisse der Besucher wie auch die Ziele des Unternehmens SBB abgedeckt sind? Wie sollen diese Inhalte strukturiert sein, damit sie von den Besuchern möglichst intuitiv gefunden werden? Die Antworten zu diesen zwei zentralen Fragen des inhaltlichen Konzepts prägen die neue Website nachhaltig.

OneSBB: Alle Bedürfnisse rund um die Reisekette an einem Ort

Die Zielsetzung, dass sbb.ch alle Kundenbedürfnisse rund um die Reisekette durchgehend an einem Ort abdecken soll, gab dem Projekt den Namen „OneSBB“ und setzte die Messlatte bereits zu Beginn hoch an.

Je nach Bedürfnis galt es, zunächst die richtige Plattform zu finden. Für Freizeitangebote etwa railaway.ch, Bahnhofsinformationen railcity.ch, und für Reisen ins Ausland musste zuerst das Online-Reisebüro gefunden werden. Wir haben also in einem ersten Schritt zusammengetragen, welche Online Plattformen und Applikationen die SBB überhaupt so betreibt. Es waren unglaubliche 150! Diese haben wir alle auf reiserelevante Inhalte gescannt, um nach Tagen festzustellen: Es bleiben immer noch ziemlich viele übrig.

Dann die Kernfragen: Welche dieser Inhalte sucht der Besucher auf sbb.ch, respektive welche dieser Inhalte entsprechen den Bedürfnissen unserer Personas? Und was spricht allenfalls dagegen, sie auf sbb.ch zu integrieren? Das Resultat ist ein Plattformkonzept, welches diese beiden Fragen beantwortet und für die Zukunft einheitlich regelt.

Wie bereits erwähnt, hatten wir es bei sbb.ch mit rund 25 Plattformen zu tun, deren Inhalte künftig alle oder teilweise auf sbb.ch integriert werden sollten. Ein riesiger Topf an Inhalten, der zu den nicht wenigen bereits bestehenden dazugekommen ist. Man ahnt: sbb.ch besteht nicht nur aus dem Fahrplan…

Usability: wann ist der Besucher überfordert?

Was für eine grossartige Chance: sbb.ch als neues Mobilitäts- und Reiseportal zu konzipieren, auf dem die SBB-Kundschaft alle Informationen rund um ihr Reisebedürfnis an einem Ort findet. Das heisst aber auch: Usability Alarm! Lässt sich so viel Inhalt überhaupt einigermassen sinnvoll strukturieren? Sind die Kunden damit nicht per se überfordert?

Wie werden die Kunden bruchlos von der Inspirationsphase zur Informationsphase und schliesslich zu einer Transaktion geführt? Eröffnet dieses Projekt etwa auch Möglichkeiten, neue Interaktionsformen mit dem Besucher zu finden?

Wir haben es getestet. Mehr dazu im nächsten Magazin-Beitrag dieser Reihe.

sbb.ch – das Projekt

Der Bahnhof im Internet

> Making of sbb.ch, Teil 1

> Making of sbb.ch, Teil 3

> Making of sbb.ch, Teil 4

Diesen Beitrag kommentieren

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.