Facebook und Twitter: Wie entwickle ich ein Inhaltskonzept?
Viele unserer Kunden möchten für ihr Unternehmen oder für eine ihrer Marken eine Facebookseite oder einen Twitter-Account einrichten. Ein Grossteil der Kommunikationsverantwortlichen fühlt sich im Umgang mit Social Media jedoch noch nicht sattelfest. Die zentrale Frage lautet: Was sollen wir wie und auf welcher Plattform kommunizieren?

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Neben einem Social Media-Konzept, das die Ausrichtung und Verwendung der Kanäle definiert, ist ein Inhaltskonzept hilfreich. Es gibt den Inhalten Ihrer Facebook- oder Twitterpräsenz eine Richtung und trägt zur Differenzierung gegenüber Mitbewerbern bei.
1) Ziele und Zielgruppen
Überlegen Sie sich, warum Sie auf Facebook oder auf Twitter aktiv werden möchten. Was möchten Sie damit erzielen und wen möchten Sie erreichen? Möchten Sie mehr Aufmerksamkeit gewinnen oder Ihre Kunden besser kennenlernen? Vielleicht ist es auch ein Ziel, den Traffic auf Ihrer Website zu steigern oder die Kundennähe zu verbessern.
2) Themen
Je nach Zielgruppe sind unterschiedliche Themen in den Beiträgen angebracht. Um Leser zu gewinnen und sie auch zu halten, ist die Themenauswahl besonders wichtig. Welche Themen sind spezifisch für Ihre Zielgruppe relevant? Wofür interessiert sich Ihre Zielgruppe und welche Informationen erwartet sie von Ihrem Unternehmen?
3) Text und Tonalität
Halten Sie die Textbeiträge auf Facebook und Twitter kurz. Versuchen Sie, einen eigenen Stil zu entwickeln. Die Tonalität darf im Social Web auch ruhig etwas lockerer sein als auf einer Unternehmenswebsite. So können Sie Ihre Leser auch direkt ansprechen. Anstatt „Nehmen Sie an unserem Wettbewerb teil“, können Sie zum Beispiel schreiben: „Hast du schon mitgemacht? Fülle unser Wettbewerbsformular aus und vielleicht sitzt du schon bald im Flugzeug nach New York!“
4) Inhaltsplanung
Erstellen Sie einen Publikationsplan, der definiert, wer wann worüber schreibt. Sprechen Sie sich über Inhalte und Zeitpunkt der Beiträge ab. So verhindern Sie zu viele aufeinanderfolgende Postings. Lassen Sie einige Puffer im Publikationsplan frei, so dass Sie auch einzelne spontane Beiträge zulassen können. In der Regel gilt: Publizieren Sie regelmässig relevante Inhalte, aber überfluten Sie Ihre Leser nicht.
5) Optimierung
Bleiben Sie dran. Verfolgen Sie das Feedback zu Ihren Beiträgen. Welche Inhalte stossen bei den Lesern auf besonderes Interesse? Passen Sie Ihren Publikationsplan laufend den Bedürfnissen Ihrer Leser an.
Diese fünf Punkte sind die Basis eines Inhaltskonzepts. Je länger Sie auf Facebook oder Twitter aktiv sind, desto mehr bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie Sie mit Ihrer Zielgruppe am erfolgreichsten kommunizieren.