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Mövenpick Wein – erfolgreich im Web auch ohne Social Media

Von am 14. Juni 2010

2008 lancierte Mövenpick Wein seinen Online-Shop neu. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und mövenpickwein.ch entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Online-Shops der Branche. Zu verdanken ist dieser Erfolg den stringent auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteten und auf Umsatzsteigerung zielenden Marketingaktivitäten.

Die Online-Welt verändert sich in rasendem Tempo. Fast täglich erobern neue Trends das Web und garantieren Online-Shop-Betreibern mehr Erfolg mit ihren Plattformen. Mit diesem Tempo mitzuhalten, ist schier unmöglich und meist auch unnötig. Nicht der Einsatz möglichst vieler und innovativer Instrumente führt zum Erfolg, sondern die Auswahl der am besten in den strategischen Kontext passenden und auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteten Massnahmen fördert das Wachstum – wie das Beispiel Mövenpick Wein zeigt.

Eine solide, ausbaufähige Plattform
Der Erfolg eines Online-Shops wird grundsätzlich von zwei Faktoren beeinflusst – zum einen vom Umsatz, zum anderen von den dafür aufgewendeten Kosten. Während die Kosten durch Prozessoptimierung auf organisatorischer und technologischer Ebene gesenkt werden können, gibt es für die Steigerung des Umsatzes einen unerschöpflichen Fundus an Massnahmen und Instrumenten. Bevor man in den Fundus greift, muss die Grundlage für den erfolgreichen Online-Verkauf geschaffen werden. Diese ist der Online-Shop an sich, dessen Benutzeroberfläche und technologische Basis diese beiden Faktoren nachhaltig positiv beeinflussen können.

Schritt für Schritt zum Branchenführer
Genau das hat Mövenpick Wein befolgt. Mit der Neulancierung des Online-Shops im 2008 schaffte sie die Grundlage für den erfolgreichen Vertrieb von Wein im Online-Kanal. Der Online-Shop überzeugt mit seiner Benutzerfreundlichkeit, dem markengerechten Aussehen und der technologischen Basis, die, nahtlos in die Systemlandschaft integriert, die effiziente Verwaltung der Sortimente und Produktinformationen ermöglicht. Seither baut Mövenpick Wein ihre Online-Aktivitäten kontinuierlich aus. Immer mit dem Ziel vor Augen, den Umsatz nachhaltig zu steigern und den dafür benötigten Aufwand möglichst tief zu halten. Die richtigen Instrumente auszuwählen, die dieses Moment unterstützen, erforderte eine ganzheitliche Sicht auf Strategie, Technologie und Kunden.

Ziele und Zielgruppen sind der Schlüssel zum Erfolg
Für Mövenpick Wein bedeutet das, alle Massnahmen zielgruppengerecht zu planen und umzusetzen. Dies galt auch für den Aufbau der Newsletter-Lösung. Monatlich verschickt Mövenpick Wein einen Newsletter mit Weinempfehlungen, zur Stärkung der Kundenbindung. Die Newsletter sind so gestaltet, dass der Kunde jeweils mit einem Klick den Wein in den Warenkorb legen kann und so ohne Umwege zur Bestellung gelangt. Die Erstellung des Newsletters ist mit geringem Aufwand verbunden, da das E-Mail-Marketingsystem in die Mövenpick-Wein-Systemplattform integriert ist. Der Newsletter bezieht die im Online-Shop vorhandenen Informationen automatisch über eine Schnittstelle. Die Zahlen sprechen für sich. Der Newsletter macht etwa 40 Prozent des Online-Umsatzes aus. Der hohe Automatisierungsgrad in der Erstellung senkt die Kosten und die Wiederverwendung der Produktinformationen aus dem Online-Shop erzielt Skaleneffekte.

Das richtige Angebot zur richtigen Zeit am richtigen Ort
In jüngster Zeit baute Mövenpick Wein die Produktempfehlungen aus und löste die bis anhin auf Basis von Kategorienzugehörigkeiten ausgegebenen Cross-Sells mit einem intelligenten Produktempfehlungssystem ab. Dieses nutzt das Ontologien-basierte Filtering, das mehrere Kriterien wie die Browsing-Historie, frühere Transaktionen, Produktdaten und das aktuelle Interesse des Besuchers berücksichtigt. So werden den Kundinnen und Kunden gezielt auf sie zugeschnittene Produktempfehlungen angezeigt, womit sie zum Kauf animiert werden. Ein A/B-Test belegte die Effektivität des neuen Systems. Im Vergleich zu kategorienbasierten Produktempfehlungen generiert es einen achtmal höheren zusätzlichen Umsatz.

Die Kundenbedürfnisse und der strategische Kontext entscheiden
Das Beispiel von Mövenpick Wein zeigt, wie eine pragmatische Haltung zu Online-Marketing-Trends zum Erfolg führt. Nicht die Anzahl und der Innovationsgrad umsatzsteigernder Massnahmen sind entscheidend, sondern die Ausrichtung aller Aktivitäten auf den Kunden und die Einbettung in die Gesamtstrategie versprechen den Erfolg.

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